Vom Garten zum Mondstaub
Alles beginnt zu Hause. Die Rakete wird aus Dingen gebaut, die sich im Abstellraum finden: Kartons, eine alte Waschschüssel und ein Kochtopf als Helm. Nach dem Countdown hebt sie ab, und bald ist das Haus nur noch ein winziger Punkt. Auf dem Mond gibt es keine Luft, deshalb behält das Kind seinen Raumanzug die ganze Zeit an. Weil es dort weniger wiegt, kann es höher springen als je zuvor. Seine Fussspuren bleiben im Staub, denn es gibt keinen Wind, der sie wegweht.
Hinter einem Krater sitzt ein kleiner Ausserirdischer und schaut sehnsüchtig ins Weltall. Er hat den Weg nach Hause verloren. Gemeinsam müssen die beiden eine Sternenkarte lesen, um den richtigen Planeten zu finden. Vielleicht machen sie einen Zwischenstopp auf dem Mars, wo der Boden rot ist. Ob der Ausserirdische nach Hause kommt und was das Kind selbst mit zur Erde zurückbringt, verrät das Buch.
Weltraumforscher in allen Grössen
Diese Idee passt zu Kindern, die vom Kinderwagen aus auf den Mond zeigen, ein Planetenposter über dem Bett haben oder schon beschlossen haben, Astronaut zu werden. Und zu allen, die schon einmal jemanden vermisst haben und wissen, wie es sich anfühlt, nach Hause zu wollen.
Für Dreijährige gibt es viel zu entdecken: den Countdown, die hohen Sprünge und einen neuen kleinen grünen Freund. Achtjährige können der Sternenkarte folgen, die seltsame Sprache des Ausserirdischen entschlüsseln und darüber nachdenken, wie weit die Planeten eigentlich voneinander entfernt sind.
Ein Copilot und eine Weltraumkatze
Ein Geschwisterkind kann als Copilot mitfliegen, während ein Freund auf der Erde am Funkgerät sitzt und den Countdown ausruft. Die Katze oder der Hund bekommt vielleicht einen eigenen kleinen Weltraumhelm. Beschreibt euren Garten, Balkon oder Hof, und die Rakete kann genau dort starten. Erzählt auch, was euer Kind gerne sammelt: Vielleicht wird daraus ein Geschenk für den Ausserirdischen.
Geht am selben Abend doch gemeinsam hinaus und schaut euch den Mond an. Im Laufe des Monats sieht er immer wieder anders aus, von einer schmalen Sichel bis zu einer runden Scheibe. Malt eine Woche lang jeden Abend, wie er aussieht. Danach könnt ihr den Heimatplaneten des Ausserirdischen zeichnen. Mehr Geschichten mit Sternen und Planeten findet ihr unter Weltraum.









